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Was Sie im Jahr 2023 von Grafikdesign-Trends erwarten können: Die Perspektive eines freiberuflichen Designers

‍Der Bereich des Grafikdesigns befindet sich an einem spannenden Wendepunkt. Es erlebt ein schnelles Wachstum in Branchen wie Marketing, Einzelhandel und Werbung. Branchen, die sich in der Vergangenheit gegen den von Designern empfundenen Wandel gesträubt haben, machen sich nun neue Technologien zu eigen, um das Kundenerlebnis zu verbessern. Dies führt zu einer gegenseitigen Befruchtung von Ideen, die es vorher in einem Bereich nicht gegeben hat. Um den neuen Reifegrad zu erreichen, den das Grafikdesign benötigt, müssen wir so viel wie möglich von dem, was wir tun, anpassen. Anstatt sich auf den einen oder anderen Bereich zu konzentrieren, nutzen die Designer das Potenzial dieses neuen Umfelds, indem sie eine Vielzahl neuer Designtrends entwickeln, die genau zu diesem Umfeld passen. Hier ist eine Vorschau auf einige der wichtigsten Grafikdesign-Trends, die Sie im nächsten Jahrzehnt erwarten können:

Nutzerforschung

Die Nutzerforschung wird für den Erfolg eines jeden Designprojekts immer wichtiger. Dabei geht es darum, die Nutzer zu verstehen und mit ihnen in Kontakt zu treten, um Produkte zu entwickeln, die für diese Zielgruppe besonders begehrenswert und nützlich sind. Bei der Nutzerforschung befragen und beobachten Designer die Nutzer, um ihre Bedürfnisse besser zu verstehen, wie sie Produkte nutzen und was ihnen das Leben erleichtern würde. Mit der explosionsartigen Entwicklung neuer Technologien und der wachsenden Weltbevölkerung wird der Bedarf an Nutzerforschung weiter steigen. Das Internet der Dinge wird die Nutzer noch sichtbarer machen, und die Suche nach Informationen wird immer komplexer werden. Je integrierter die Erfahrung ist, desto wichtiger ist es, die Endnutzer zu verstehen.

Augmented-Reality-Inhalte

Als AR zum ersten Mal eingeführt wurde, wurde es vordergründig im Sport und in der Unterhaltung eingesetzt, um eine neue Ebene des Wettbewerbs zu schaffen. Mit zunehmender Reife der Technologie hat sie sich auf ein breites Spektrum von Anwendungen und Dienstleistungen ausgeweitet. AR wird heute zur Erstellung interaktiver Inhalte, Marketing- und Werbekampagnen eingesetzt. AR kann verwendet werden, um virtuelle Objekte über die reale Welt zu legen oder einen völlig neuen 3D-Raum zu schaffen. AR ist besonders nützlich im Bereich des elektronischen Handels, wo Unternehmen damit interaktive Produkterlebnisse schaffen können. Auch Marketingkampagnen lassen sich damit attraktiver gestalten. AR ist noch ein relativ neues Medium, und es gibt noch viele Dinge, die Designer machen können, um es noch effektiver zu machen. AR eignet sich etwa hervorragend für die Erstellung von Inhalten, aber es kann schwierig sein, damit ansprechende Marketingkampagnen zu erstellen.

KI und maschinelles Lernen im Design

KI und maschinelles Lernen werden im Designprozess immer wichtiger. Designer investieren mehr in die Forschung, um die besten Lösungen für die Probleme ihrer Kunden zu finden. Sie investieren auch mehr in die Datenvisualisierung, um ihre Ergebnisse den Beteiligten zu vermitteln. Mit dem zunehmenden Einsatz von künstlicher Intelligenz im Design erhalten die Kunden immer mehr maßgeschneiderte Lösungen, die ein breites Spektrum von Geschäftsanforderungen unterstützen können. Dies ist besonders im Marketing nützlich, wo Unternehmen versuchen, Strategien zu entwickeln, die stärker auf einzelne Kunden ausgerichtet sind. Der zunehmende Einsatz von maschinellem Lernen im Design ermöglicht es Designern, auf der Grundlage der von ihnen gesammelten Daten eine zusätzliche Analyseebene hinzuzufügen. So können sie ihre Kunden besser bedienen, indem sie potenzielle Probleme mit ihren Produkten erkennen. KI und maschinelles Lernen werden nicht nur im Design eingesetzt, sondern auch in die Konstruktion und Entwicklung integriert. Das bedeutet, dass KI-Lösungen zur Automatisierung von Aufgaben und maschinelles Lernen zur Identifizierung potenzieller Probleme mit Software eingesetzt werden können.

Digital und Print

Mit der zunehmenden Nutzung von Computern und mobilen Geräten wird die Bedeutung der menschlichen Berührungserfahrungen zunehmen. Dies gilt insbesondere für Design und Marketing, die stark auf visuelle und taktile Erfahrungen angewiesen sind. Ein wichtiger Designtrend, den es zu berücksichtigen gilt, sind Hybride Erlebnisse, das bedeutet, dass ein Designelement zwar für den digitalen Einsatz erstellt wird, aber auch im Print Verwendung findet. Auf diese Weise können Designer hybride Erlebnisse schaffen, bei denen beide Technologien zum Einsatz kommen. Hybride Erlebnisse können besonders nützlich sein, wenn es darum geht, für die Zukunft zu planen. Ein Beispiel: Ein Unternehmen hat eine Marketingkampagne, die hauptsächlich visuell & digital ist, wie Videoinhalte, möchte aber auch eine manuelle Kampagne erstellen, wie gedruckte Broschüren. Dies kann erreicht werden, indem die stellvertretenden Design-Assets in der digitalen Welt erstellt und dann für die manuelle Kampagne ausgedruckt werden.

Computergestütztes und datengesteuertes Design

Computergestütztes und datengesteuertes Design sind zwei Designtrends, die für die Zukunft des Grafikdesigns von besonderer Bedeutung sind. Computergestütztes Design, oft auch als CAD abgekürzt, ermöglicht es Designern, 3D-Modelle, 2D-Grafiken und andere Komponenten einfacher zu erstellen. Besonders nützlich ist dies in den Bereichen Technik und Produktentwicklung, wo CAD zur Erstellung von Modellen von Geräten und der Welt um uns herum verwendet werden kann. Datengesteuertes Design ist eine Untergruppe des Trends zum computergestützten Design. Es handelt sich um einen Designansatz, der sich auf die Analyse von Daten stützt, um effektivere Lösungen zu schaffen. Datengestütztes Design ist besonders in den Bereichen Marketing und Vertrieb nützlich. Es kann verwendet werden, um potenzielle Probleme oder Chancen bei einem Produkt oder einer Dienstleistung zu ermitteln und dann eine Lösung zu entwickeln, die diese Probleme angeht.

Fazit

Während sich das Feld weiter entwickelt, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass gutes Design zeitlos ist. Es sollte den Bedürfnissen und Wünschen des Publikums entsprechen und gleichzeitig ästhetisch ansprechend sein.

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